Über mich

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Rundum barfuß bis zum Hals erblickte ich das Licht der Welt. Ich sah mich um und wusste gleich, dass hier zu leben mir gefällt. Die Welt erschien mir dazumal unendlich groß und weit. Gespannt begab ich mich auf eine Reise durch die Zeit.

Die ersten Jahre lernte ich allein aufrecht zu gehen, mich mit Worten auszudrücken, Heldentaten zu bestehen. Mein Goldfisch wäre um ein Haar ertrunken im Aquarium. Als ich ihn retten wollte, schwamm er quietschfidel herum.

Eine Tafel Schokolade schenkte mir die Lehrerin, weil ich während des Unterrichts nicht eingeschlafen bin. Nun bin ich seit der vierten Klasse vernarrt in süße Kakaomasse.

Mit Zwölf benahm ich mich einst plötzlich unbeschreiblich komisch. Ich war zum ersten Mal verliebt, natürlich rein platonisch. Als jugendlicher Sausewind bestand ich tausend Abenteuer, verbrachte gern im Freundeskreis die Nacht am Lagerfeuer.

Zwei wundervolle Kinder konnten mich dazu verleiten, sie in der Rolle des Papa durch ihre Kindheit zu begleiten. Heut müh ich mich von früh bis spät, damit die Welt nicht untergeht. Tu ich mal nichts, erkenne ich, dass sie sich trotzdem weiterdreht.

Was ist wichtig und was nichtig? Mach ich immer alles richtig? Was wird sein in tausend Jahren? Fatalerweise werde ich dies höchstwahrscheinlich nicht erfahren.

Nichtsdestotrotz besteht für mich, auch an trüben Tagen, das allergrößte Glück darin, am Leben teilzuhaben. Von diesem Glück wünsche ich allen eine doppelte Portion! Aus Überzeugung und von Herzen, Aurelio Anderson

P.S.
Da fällt mir ein,
ich kann auch ernsthaft sein.

Manchmal.